Grundsätzliche Funktionsweise der induktiven Heizung



Die induktive Heizung besteht aus einem Oszillator, einer Gegentakt-Treiberstufe und einem Leistungsteil. Der Oszillator erzeugt eine Rechteckspannung zwischen etwa 1 und 10 kHz. Die Gegentakt-Treiberstufe generiert daraus zwei gegenphasige Signale, die zur Ansteuerung des Leistungsteils dienen. Der Leistungsteil besteht aus vier Power-MOSFET's, die jeweils bis zu 200 Ampere schalten können. Zum Erhitzen der Düsen und/oder der Einspritzpumpe wird um diese ein zweiadriges Kabel gewickelt. Das durch die wechselsinnige Bestromung hevorgerufene magnetische Wechselfeld führt zu einer Erwärmung der Metallteile. Das Ein- und Auschalten der Heizung geschieht durch Unterbrechen der Stromzufuhr für den Oszillator und die Treiberstufe. Dadurch müssen nur kleine Ströme geschaltet werden und es genügt ein beliebiger Schalter.



Schaltplan induktive Heizung



Klemmenbelegung K2:

Pin 1 und 5: Anschluß Wicklungen (-) , Pin 7 und 8: Anschluß Wicklungen (+)

Pin 2 und 6: Anschluß Schalter EIN/AUS , Pin 3 und 4: Anschluß Thermoschalter

Platinenlayout - Info zur Platine


Die doppelseitige Platine wurde mit einem Layoutprogramm erstellt.

Wer selbst ätzen will, muß sich die fertige Datei herunterladen und mit dem Layoutprogramm öffnen, oder die Layouts der Lötseite und der Bestückungsseite herunterladen und ausdrucken. Die Dateien werden unter dem Bild zum Download angeboten. Die Platine hat die Originalmaße 90*80 mm. Mit den ausgedruckten Layern kann die Platine hergestellt werden.

Alternativ kann man sich die Platine auch anfertigen lassen. Es gibt Platinenhersteller, die direkt die Layoutdatei verarbeiten (siehe Layoutsoftware).

Die Schaltung kann natürlich auch auf Lochraster-Karte aufgebaut werden, ich empfehle dafür die Epoxyd-Versionen zu benutzen.

Datei 1 für das Layoutprogramm (50.7 KB)

Datei 2 für das Layoutprogramm (226.9 KB)

Datei 3 für das Layoutprogramm (207.3 KB)



Stückliste



Anzahl

Bezeichnung

Conrad-Best.-Nr.

Bemerkung

4 IRF 3205 158712  
1 ZTE2 180467 oder ZPD 2,7V
1 47 nF Keramik-C 453340  
1 Elko 100 µF/63 V radial 468304  
1 Trimmer Piher PT10LV 10 k 430862  
2 Kohle-R 33 Ohm 0,25 W 403075  
1 Kohle-R 1 k 0,25 W 403253  
1 IC-Fassung 16-pol. Präzision 189626  
4 Klemme 4 mm² 2-pol. 731137  
1 Satz Streifensicherungen 5352xx  
1 Thermoschalter 75 Grad Öffner 535290  
4 Glimmerscheibe TO-220 189073  
4 Isolierbuchse IB6 (für TO-220) 189146  
1 Spritze Wärmeleitpaste 145068  
1 Winkel-Kühlkörper 90 mm 188000  
2 Distanzrolle 3* 5 mm 526355  
2 Ringöse 2,5-6 mm² 617750  
4 m NV-Halogenltg. 2*2,5 mm² 600610 für Heizwicklungen
4 Aderendhülse 2,5 mm² 617741  
4 Aderendhülse 0,75 mm² 617814  
5 Knickschutz-Tülle HV 2101 A 531421 zur Durchführung der Kabel
was noch fehlt:	
Anzahl

Bezeichnung

Bemerkung

1 Platine
1 Schalter zum Ein-/Ausschalten kommt ins Armaturenbrett, am besten pass. zum Fahrzeug
2 Kabelschuhe an Autobatterie fahrzeugabhängig
1 SG 3525 oder UC 3525 oder KA 3525, gibt's u.a. bei RS-Components, Schuricht-Elektronik, Simons-Elektronik
8 Schraube M3*16 mm  
8 Mutter M3  
4 Beilagscheibe M3  
5 Schraube M5*20 vernickelt bitte kein Inbus, lieber Schlitz (wg. flacherem Kopf!)
8 Mutter M5  
9 Beilagscheibe M5  
1 Alu-Gehäuse z.B. Conrad Typ 1590C, Best.-Nr. 541648
? Zwillingslitze 2* 0,75 mm² zum Anschluß an Ein-/Ausschalter
1 m Litze 4 mm² rot z. Anschluß an Autobatterie, nicht länger als 1 Meter !
1 m Litze 4 mm² schwarz dto.
0,3 m Cu-Draht blank 1,5 mm² zum Verstärken der Platinenleiterbahnen
1 m Schutzschlauch mech. Schutz für Pluskabel zur Batterie (PVC-Wellrohr o.ä.)





rerorust 8.4.2011 14:25